Umsiedlung

Wangari und Lana ausgewildert

Zwei weitere Luchsweibchen bereichern seit heute die Population im Thüringer Wald. Seit Projektbeginn konnten somit bislang 9 Tiere (4 Weibchen / 5 Männchen) ausgewildert werden. Zusammen mit Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) und Thüringens Umweltminister Tilo Kummer (BSW) wurden heute die beiden Luchsweibchen Wangari und Lana ausgewildert.

© Luchs Thüringen, Max Kesberger© Luchs Thüringen, Max Kesberger

© Luchs Thüringen, Max Kesberger

Pressemitteilung Projekt Luchs Thüringen, 13.08.2026:

Die beiden ausgewilderten Luchsweibchen sind gut ein Jahr alt und stammen aus Nachzuchten des Erhaltungszuchtprogramms des Europäischen Zooverbandes (EAZA). Wangari wurde im Wildnispark Zürich (Schweiz) geboren, Lana kam im Tierpark Han-sur-Lesse (Belgien) zur Welt. Die letzten Monate vor ihrer Auswilderung verbrachten sie im sogenannten Koordinationsgehege im Wildkatzendorf Hütscheroda. Dort werden Luchse aus zoologischen Einrichtungen auf ein Leben in der Wildnis vorbereitet. Dazu gehören unter anderem eine tierärztliche Untersuchung und ein Verhaltenstest, in dem geprüft wird, dass die Tiere scheu sind und den Menschen meiden. Nach einem letzten Transport in das Auswilderungsgehege im mittleren Wald, in dem sich die Tiere noch einige Wochen akklimatisieren konnten, erkunden die beiden nun ihren neuen Lebensraum.