Zusammenarbeit

Linking Lynx Konferenz 2026

Am 18. und 19. März 2026 trafen sich zahlreiche Luchs-Expert:innen zur zweiten Linking-Lynx-Konferenz an der Technischen Universität in Zvolen, Slowakei. Sie teilten neue Erkenntnisse und diskutierten – aufgeteilt in sechs Working Groups – verschiedene Aspekte ihrer Arbeit. Zudem legten sie die nächsten Arbeitsschritte fest, die alle das Ziel verfolgen, eine lebensfähige Metapopulation von Karpatenluchsen in Zentral- und Westeuropa zu schaffen.

© Technische Universität Zvolen© Technische Universität Zvolen

© Technische Universität Zvolen

Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen für eine eineinhalbtägige Konferenz in Zvolen zusammen. Als Plenarsprecherin war Karin Norén von der Universität Stockholm eingeladen. Sie sprach über den Genfluss zwischen kleinen, wiederangesiedelten Populationen am Beispiel des Polarfuchses.

Darüber hinaus trafen sich die Working Groups separat, um sich über den Stand ihrer Arbeiten auszutauschen sowie Herausforderungen und nächste Schritte zu diskutieren. Im Plenum wurden anschliessend die wichtigsten Herausforderungen und weiteren Schritte zusammengetragen. Dabei fiel immer wieder das Stichwort «Konnektivität» und wie entscheidend diese für das langfristige Überleben der Luchse ist. In einem nächsten Schritt wird nun die Bildung einer weiteren Working Group zum Thema Konnektivität geprüft. Darüber hinaus wurden mögliche Lösungen diskutiert, um der Herausforderung zu begegnen, dass mehrere Wiederansiedlungsprojekte nahezu gleichzeitig Bedarf an Luchsen anmeldeten.

Das Linking Lynx-Netzwerk bedankt sich bei allen Teilnehmenden und Organisatoren für die gelungene Konferenz.

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